Mich wählen, ja oder nein?

Haben Sie denn Chancen gewählt zu werden?


Das hängt von Ihnen ab.

Wenn Sie und viele andere ihren Freunden, Nachbarn und Bekannten erzählen, dass es mich gibt und mich empfehlen, meine Internetadresse michloes.de oder mein Infoblatt weitergeben, besteht die Chance, dass nach und nach fast alle Wähler im Wahkreis Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg von mir erfahren und sich ein Bild davon machen können, wofür ich stehe. Sehr viele Menschen können sich vorstellen, dass ein Partei-Unabhängiger mit meinem Erfahrungsprofil tatsächlich eine Bereicherung für die politische Arbeit im Bundestag ist. Es gibt aber auch eine Mauer der Ignoranz mit Menschen, die seit 50 Jahren die gleiche Partei wählen und glauben sich mit mir oder aktuellen politischen Fragen nicht befassen zu müssen und glauben damit einen sinnvollen Beitrag für unsere Demokratie zu leisten. Rechnerisch bin ich, so wie ich politisch aufgestellt bin, für mindestens 80% der Bevölkerung interessant und meine Bekanntheit ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Das ein oder andere wird auch noch über die Presse passieren, selbst das Fernsehen nimmt sich des Themas Einzelkandidaten an. Voraussichtlich bräuchte ich als einer von 12 Einzelkandidaten nur 20% der Erststimmen um zu gewinnen. Ich würde sagen das Rennen ist offen.

Warum sollte ich Sie wählen?

Wenn Sie mich wählen, kann sich in Deutschland tatsächlich etwas verändern. Wenn daraus ein Trend wird, dass partei-unabhängige Abgeordnete regelmässig im Bundestag sind, wird damit der urspüngliche Sinn des Bundestages gestärkt, da das Grundgesetz eigentlich alle Abgeordnete mit einem freien Mandat ausgestattet hat, d.h. dass sie nur ihrem Gewissen verpflichtet sind und das Wohl des ganzen Volkes im Blick haben sollten und dabei frei sind von Partei-und Fraktionskompromissen, frei von dem Druck eine bestimmte Klientel zu bedienen und erst recht frei davon, von Lobbyinteressen geprägte Gesetze zu beschliessen.

Ob Sie mich wählen, können nur Sie entscheiden, am besten wahrscheinlich dann, wenn sie sowohl auf Ihren Verstand als auch auf Ihr Herz hören.

Grundätzlich bin ich für all die Wähler interessant, für die unsere freiheitlich demokratische Grundordnung wichtig ist, die unser Grundgesetz gut finden und die bereit sind, von der Politik nicht nur zu erwarten, dass ihre eigenen Bedürfnisse möglichst gut befriedigt werden oder die ihrer gesellschaftlichen Gruppe oder Partei, sondern die selbst bereit sind, das Wohl des ganzen Gemeinwesens im Blick zu haben. Ich denke dies alles trifft auf mindestens 60-80% der Bevölkerung zu.

Wenn Sie 10.000 Stimmen bekämen und es damit nicht schaffen würden, sind dann diese Stimmen nicht alle verloren?

Das Phänomen, dass Stimmen verloren gehen können, hängt mit der 5%-Hürde bei den Zweitstimmen zusammen, da Stimmen für Parteien, die unter 5% bleiben, zu keinen Abgeordnetensitzen führen und manche Wähler deshalb entscheiden, diese Parteien nicht zu wählen, auch wenn eine davon ihre Lieblingspartei ist und statt dessen ihre 2. Wahl Partei wählen, wenn diese wahrscheinlich über 5% kommt. Entgegen der Zweitstimme geht es bei der Erststimme darum, dass derjenige Kandidat gewinnt, der die meisten Stimmen erhält. Sogesehen wären alle Stimme „verloren“ die nicht den Sieger wählen. Wollte man das taktisch berücksichtigen, müsste man immer den wahrscheinlichen Sieger wählen. Das wäre natürlich ein völlig inhaltsleeres Entscheiden und barer Unsinn.