Bild von Daniel Schwen[CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Kleine Schritte in die richtige Richtung können Großes bewirken.

Mit 519 Erststimmen (0,3%) hat mein Wahlkreis Hamburg-Bergedorf-Harburg mein Angebot, im Bundestag partei-unabhängig Politik zu machen, bei der  Bundestagswahl am 24. September 2017 deutlich abgelehnt. Es ist immerhin das beste Ergebnis aller erstmalig in Hamburg angetretenen partei-unabhängigen Einzelkandidaten und wurde auf der Basis einer 2 Monate kurzen Wahlkampagne mit einem Minibudget erreicht. Ich konnte sehr viele Erfahrungen sammeln und merkte, dass ich als Person und mit meinen politischen Antworten inhaltlich gut mithalten konnte. Alles in allem gilt obiges Motto weiter. Politische Antworten, die das Potential haben, uns als Gesellschaft zu einen statt zu spalten, existieren ja weiter, sowohl für bundesdeutsche als auch für europäische Fragen. Insofern werde ich schauen, wo und wie ich mich sinnvoll weiter einbringen kann. Die Vorschläge des französischen Präsidenten Macron zeigen, dass bei der Gestaltung von guten demokratischen Institutionen in Europa Bewegung möglich ist aber der basisdemokratische Aspekt oft zu kurz kommt. Die Gewalt bei der Auseinandersetzung zwischen Spanien und Katalonien zeigt, dass friedliche demokratische Prozesse bei der Gestaltung politischer Institutionen und ihrer Zuständigkeiten auch in Europa nicht selbstverständlich sind und es sich deshalb lohnt, sich für demokratische, integrierende statt spaltende Prozesse in diesem Bereich einzusetzen.